Die Dos & Don'ts der Visualisierung mit Diagrammen

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Die Visualisierung von Zahlen ist die hohe Kunst einer guten Präsentation. Es geht um den schnellen Überblick, die Visualisierung komplexer Inhalte und darum, dass der Zuhörer Ihnen auf der Reise zur gewünschten Entscheidung folgt.

Beim Arbeiten mit Diagrammen gilt generell derselbe Grundsatz wie beim Gestalten von Folien:

 

  • Schritt 1: Sie definieren exakt den Kern Ihrer Botschaft an Ihr Publikum
  • Schritt 2: Sie entfernen alles, was nicht dieser Botschaft dient
  • Schritt 3: Sie ergänzen, was Ihre Botschaft verdeutlicht und transportiert

Schritt 1:

Do:

  • Schreiben Sie Ihre Kernbotschaft in einem Satz auf Ihre Folie. Tatsächlich ist dies der schwierigste Teil Ihres Folienkonzepts.
  • Beispiel: Erstmaliger Rückgang der Umsätze mit Produkt XY im Jahr 2017

Don't:

  • Vermeiden Sie einfaches Überführen Ihrer Daten aus Excel oder einem Datenbankexport nach PowerPoint.
  • Vermeiden Sie z.B. eine Headline wie: Umsatzentwicklung Produkt XY im Jahr 2017. Das ist keine Aussage und keine Botschaft.

Ohne klare Aussagen mit inhaltlichem Mehrwert ist es nicht möglich, wirkungsvoll zu visualisieren.

Schritt 2:

Do:

  • Reduzieren Sie alle Inhalte Ihres Diagramms auf diese Aussage
  • Entfernen Sie in der Daten oder der Achsenbeschriftung alles, was für die Botschaft nicht wesentlich oder sogar redundant ist
  • Sorgen Sie für visuelle Klarheit und Aufgeräumtheit

Don't:

  • Verzichten Sie auf alle visuellen Elemente, die ablenken. Entscheiden Sie bewusst über einen reduzierten Einsatz von Farbe, 3D, Schattierungen, Deko-Elemente oder Hintergrundbilder
  • Verzichten Sie auf Mehrfachbotschaften
  • Vermeiden Sie Zahlenwüsten

Schritt 3:

Do:

  • Heben Sie die von Ihnen definierte Kernbotschaft visuell hervor, z.B. als einziges farbiges Element
  • Geben Sie Ihrem Publikum sofort die Deutung der von Ihnen präsentierten Fakten

Don't:

  • Lassen Sie Ihr Publikum nicht Orientierung suchen
  • Lassen Sie Ihr Publikum nicht alleine viel lesen
  • Lassen Sie Ihr Publikum nicht selbst interpretieren

Ihr Publikum erwartet Botschaften statt einfach nur „Daten und Fakten“.

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