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Fit für die Präsentation

Fit für die Präsentation

Jeder öffentliche Auftritt ist geistig und körperlich anstrengend. Sie tragen die Verantwortung für sich und Ihren Körper. Wichtig ist, die Ernährung und Ruhezeit hierauf abzustimmen. Körper und Geist müssen sich in einem ausbalancierten Zustand befinden. Negative Erwartungshaltungen, Problembilder, etc. können kontraproduktiven Druck in der Vorbereitungszeit aufbauen.

Am frühen Morgen
Letzter Check vor dem Auftritt
Mentale Probe
Endspurt - Zwischen mentaler Probe und Auftritt
 

Am frühen Morgen

Nehmen sie Ihre Tagesform bewusst wahr, um unmittelbar reagieren zu können:

bei Müdigkeit: Übungen zur Aktivierungbei Übererregung des Körpers: Übungen zur Entspannungbei Leistungsdruck, hohen Ansprüchen und Erwartungen: Atemübungen und mentale Übungen, um den Druck auszugleichen

Wichtig ist: Die Präsentation verlangt eine hohe Präsenz, bewertende Gedanken lenken ab. Legen Sie sich eine positive innere Haltung zu.
 

Letzter Check vor dem Auftritt

Jetzt gilt es, das Beste herauszuholen! Um sich anschließend auf das Wesentliche, den Auftritt, zu konzentrieren, ist es sinnvoll, vorher alle organisatorischen Punkte zu klären. Dazu gehören

Ordnung und Klarheit in den Unterlagen und Handoutsdie Prüfung der erforderten Technik und des Tagesgepäcksggf. die Erstellung eines Zeitplans bis zur Präsentation

Sobald diese Dinge erledigt und aus dem Kopf sind, richtet der Redner sich auf den Vortrag aus. Er schafft die Basis, um in seine Kraft zu kommen und den Vortrag wachzurufen.
 

Mentale Probe

Nehmen Sie sich fünf bis zehn Minuten Zeit, um sich zuhause vorzubereiten:

Der Körper wird aufgewärmtStimmübungen geben der Stimme Klarheit und Prägnanz.Entspannungsübungen beugen der Übererregung vor.

Sinnvoll ist es, den Beginn der Präsentation zu visualisieren. Hier hilft auch die Übung der mentalen Probe.

In der mentalen Probe läuft der Vortrag vor Ihrem inneren Auge ab. Dafür ist wichtig, dass Sie ungestört sind. Zu Beginn stellen Sie sich den Vortragsraum vor und überprüfen noch einmal, wo die Ausstattung platziert ist. Visualisieren Sie das Publikum. Spielen Sie den Vortrag in Echtzeit durch und „spulen" sie Stellen vor, die Ihnen sehr vertraut sind.
 

Endspurt - zwischen mentaler Probe und Auftritt

In der letzten Stunde vor dem Auftritt ist der Redner im Wesentlichen schon auf den Auftritt konzentriert. Diese Zeit ist der Wiederholung von Schlüsselstellen gewidmet und dient dazu, das Material wachzurufen. Eine komprimierte Form der mentalen Probe eignet sich für einen Schnellcheck, ob alles sitzt. Der Redner nutzt mögliche Freiräume, z.B. die Anfahrt, den leeren Präsentationsraum oder das Hotelzimmer zur mentalen Vorbereitung und probt wenn möglich laut.

Es hilft, eine ausreichende Zeit vor Beginn der Präsentation anzukommen, um in Ruhe die Technik und Handouts zu platzieren. Unnötiger Stress schafft Aufregung, lenkt ab und ist möglichst zu vermeiden. Unabhängig davon, wie gut Vorbereitung und Organisation sind, setzt jedoch in dieser Phase häufig das Lampenfieber ein. In leichter Form ist das durchaus willkommen und bringt Sie in einen präsenten und wachsamen Zustand. Wenn die Aufregung aber einen großen Teil Ihrer Aufmerksamkeit bindet, kann sich das negativ auf den Auftritt auswirken. Für diesen Fall eignen sich Übungen zur Erdung. Lampenfieber fühlt sich an, als ob Ihnen die Bodenhaftung verloren geht. Mit Hilfe der Atmung können Sie sich entspannen und zurück in die Präsenz bringen.

 

Moment des Auftritts