Foliendesign:
Das Auge urteilt mit!

ine PowerPoint-Präsentation überzeugt nicht nur durch durchdachte und spannende Inhalte. Ebenso wichtig ist ein gutes Foliendesign. Eine Präsentation wirkt professionell und ruhig, wenn das gewählte Design ansprechend ist und sich durch die gesamte Präsentation konsequent durchzieht. Damit die Aufmerksamkeit des Publikums nicht abgelenkt wird, sollte das Foliendesign eher schlicht und klar gestaltet sein. Man sollte beispielsweise wilde Farbkombinationen und Animationen wie fliegende Buchstaben oder winkende Cliparts nach Möglichkeit vermeiden. Es geht nicht darum, alle grafischen Möglichkeiten, Designvorlagen und Animationen von PowerPoint auszunutzen. Hier ist weniger oft mehr.


Unser Auge liest Grafiken auf der Basis von Erfahrungen. Falls wenige Farben gewählt werden, die Grafikelemente einheitlich (Farben, Linienarten- und stärken) gestaltet und 3D-Objekte vermieden werden, werden Grafiken schneller erfasst. 3D-Darstellungen sehen vielleicht wuchtiger und interessanter aus, doch wird durch die dritte Dimension eine zusätzliche Information angedeutet, die oft gar nicht vorhanden ist. Daher empfehlen wir, auf dieses Foliendesign zu verzichten und besser die Grafikelemente so einfach wie möglich zu gestalten. Idealerweise haben Sie in Powerpoint bereits Designvorlagen angelegt und nutzen diese bei jeder neuen Powerpoint-Präsentation.
 

Die Folien sollten möglichst „luftig" gestaltet sein, was bedeutet, dass die Folien nicht überfrachtet werden mit allen möglichen Informationen. Ein gutes Beispiel ist hierzu die Startseite der Suchmaschine Google. Das Unternehmen hält die Seite ganz bewusst von allen Ablenkungen frei. Sie wirkt ruhig und klar auf die Betrachter und weckt dadurch das Interesse an der Nutzung.

Folientypen Folienaufbau Lesbarkeit von Text Optische Gestaltung Blogbeitrag "Aus einem Guss"

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