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Gutes Präsentieren braucht Präsenz

Gutes Präsentieren

Präsenz ist die Kunst, in der Präsentation im Augenblick zu sein und sich mit dem Publikum zu verbinden, es zu inspirieren und zu energetisieren. Müde, fahrige oder überaktive Redner langweilen ihr Publikum. Ein präsenter Redner sein heißt: Geist und Körper sind hellwach, die Sinne sind geschärft – während die Ausstrahlung des Menschen gleichzeitig Entspannung und Ruhe zeigt.


Vorbilder für überzeugende Präsentationen liefern Schauspieler in ihrer sogenannten Bühnenpräsenz: „Alles was ich während meines Auftritts tue, tue ich in voller Aufmerksamkeit. Wenn ich stehe, stehe ich, wenn ich gehe, gehe ich, wenn ich spreche, spreche ich. Ich denke dabei weder an Vergangenheit noch Zukunft, sondern lebe in dem, was ich in diesem Moment tue."


Man unterscheidet zwischen drei Hauptformen der Präsenz:

  • Körper-Präsenz: Der Körper-präsente Mensch nimmt sich und seinen Körper bewusst wahr. Er nimmt seine Impulse und Gefühle wahr und drückt diese aus, ohne sich in Gedanken zu verlieren.
  • Körper-Raum-Präsenz: Ein Mensch mit hoher Körper-Raum-Präsenz wird vom Publikum als Raum füllend wahrgenommen. Er betritt den Raum, und augenblicklich richtet sich die Aufmerksamkeit auf ihn. Seine Aufmerksamkeit liegt im Körperbewusstsein und der Wahrnehmung des Raumes, der ihn umgibt.
  • Kontakt-Präsenz bezeichnet die Achtsamkeit und Wachheit, die der Redner dem Publikum entgegenbringt. Er kommuniziert offen mit dem Publikum.

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