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Einleitung: Der richtige Einstieg in eine Präsentation

Einleitungen dienen dazu, das Publikum „abzuholen" und zum Kern der Präsentation hinzuführen. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: die sanfte Einleitung und die überraschende Einleitung.

Die sanfte Einleitung

Bei der sanften Einleitung werden die Zuhörer bei ihrem Vorwissen abgeholt und langsam zum Kern der Präsentation hingeführt. Die Inhalte der ersten Folien sollten daher stets sehr einfach und sogar bekannt sein. Die Zuhörer müssen allen Punkten zustimmen, bis das Problem und die dazugehörige Frage formuliert werden.

Der Aufbau ist wie folgt:

  1. Situation: Wie war es bisher? (der stabile, bekannte Zustand)
  2. Komplikation: Etwas ist passiert bzw. könnte passieren.
  3. Frage: Wie können bzw. müssen wir darauf reagieren?
 

Die überraschende Einleitung

Bei der überraschenden Einleitung startet der Präsentierende mit einer Aussage, die für die Zuhörer überraschend bis schockierend ist. Dadurch wird die Aufmerksamkeit bei den Zuhörern sofort geweckt und die Aufnahmebereitschaft ist gegeben. Hierbei kann es sich um eine Statistik handeln oder auch um eine sonstige Aussage. Wichtig ist, dass diese Statistik bzw. Aussage wahr und für die Zuhörer relevant ist. Wenn dies nicht der Fall ist, wird es nicht leicht sein, das Vertrauen der Zuhörer zurückzugewinnen. Man muss sich hierüber im Klaren sein, bevor man diese Einleitungsform wählt.


Der Aufbau ist wie folgt:

  1. Situation: Etwas ist passiert bzw. könnte passieren
  2. Komplikation: Mögliche Konsequenzen daraus
  3. Frage: Wie können bzw. müssen wir darauf reagieren?

Hauptteil Blogbeitrag "Der rote Faden"