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Wer ist zuständig für Präsentationen?

Eindeutige Verantwortung für das Thema Präsentationen ist ein unternehmerischer Erfolgsfaktor. Auf den ersten Gedanken mag das seltsam erscheinen. Marketing stellt den Master zur Verfügung oder auch die Unternehmenspräsentation, HR sorgt für Software- und Rhetorikschulung, IT sorgt für den reibungslosen Betrieb von PowerPoint und ansonsten ist jeder für die Erstellung selbst verantwortlich. Das geht ja auch gar nicht anders, schließlich steht jeder Termin für sich, abhängig vom Ziel, von Adressaten und von demjenigen, der die Präsentation hält.

Wer ist zuständig?

Verlassen Sie die Ebene der einzelnen Präsentation.

Führen Sie einmal ein gedankliches Reset durch. Auf der tragenden Ebene unter diesen Einzelaspekten gibt es eine ganze Menge organisatorische Dinge, die weder eine einzelne Abteilung noch ein einzelner Anwender für das ganze Unternehmen lösen können. Und mit aller Wahrscheinlichkeit auch nicht wollen. Weil dafür übergeordnetes Wissen, gute Vernetzung im Unternehmen, Bewusstsein für Unternehmenserfolg und Durchsetzungskraft nötig sind und die meisten dazu weder die Zeit noch den Willen noch tatsächlich die Möglichkeit haben.


 

Welche Einzelaspekte müssen ein großes Ganzes ergeben?

  • Die Aspekte des Finanzbereichs: Erfassung der Gesamtkosten, setzen von KPIs, Bewerten von Verbesserungsmaßnahmen
  • Die Aspekte der IT: Bewertung der eingesetzten Technologie und ihrer Einbettung in die Gesamtlandschaft, Einbindung in die Digitalisierungsbestrebungen, Architektur und Organisation der Datentöpfe für Präsentationen oder Bilder, Prozessautomatisierung, Verbessern der User Experience am Arbeitsplatz
  • Die Aspekte des HR-Bereichs: Konzeption und Durchführung von Schulungen, von der Software über Argumentation und Foliengestaltung bis hin zu Kommunikation, Rhetorik und Markenauftritt
  • Die Aspekte der Anwenderbereiche, bspw. des Vertriebs: Art der Präsentation, Anlässe, Bedürfnisse zur Ressourcenschonung, Abfangen von sich wiederholenden Bausteinen und Elementen, Vereinfachung von Erstellung, Aufbau und Durchführung
  • Die Aspekte des Marketings: Corporate Identity, Corporate Design, Corporate Wording, Vermittlung der Markenbotschaften  und der Markenpersönlichkeit durch den Präsentator, beständige Aktualität von Auftritt und auch von Fakten und Zahlen
     Anforderungen
     
  • Jetzt stellen Sie sich vor, wer mit wem sprechen muss, damit das funktioniert. Und zwar auf Dauer. Gleichzeitig können Sie sich aber auch vorstellen, welche Vorteile aus einer Absprache entstehen könnten.
     

Wie kann ein großes Ganzes entstehen?

Benennen Sie jemanden, der mit Unternehmensübersicht und -weitsicht denkt, der gut vernetzt ist und der sich durchsetzen kann. Aus unserer Sicht würde sich die Marketingleitung anbieten. Hier lassen Sie alle Fäden zusammenlaufen. Und starten Sie ein Präsentationserfolgsprojekt, das die Basis für eine langfristige Veränderung schafft. D.h. am Anfang rechnen Sie ausreichende Arbeitszeit dafür ein. Einmal aufgesetzt, reduziert sich das Engagement dann aber auf laufende und meist eher marginale Anpassungen.

  1. Benennen Sie die Projektleitung und die Beteiligten, sowohl Zentralabteilungen als auch wichtige Anwenderbereiche.
  2. Führen Sie einen Kick-Off-Workshop durch, in dem die Projektziele, -aufgaben, Verantwortlichen und die Zeitleiste erarbeitet werden. Dies unter der von Ihnen gesetzten Rahmenbedingungen von Organisation, Technologie, Digitalisierung, Marke, Umsetzung und Gesamtkostenreduktion. Berücksichtigen Sie quantitative Aspekte ebenso wie qualitative.
  3. Lassen Sie die Projektgruppe die Erkenntnisse, Analysen, Maßnahmen und Ziele zu Meilenstein-Terminen präsentieren. Und seien Sie gespannt auf die ersten Ergebnisse nach 12 Monaten. Von der Datenorganisation über Kosten bis zur Kundenbefragung.

Wir begleiten solche Projekte. Dabei entstehen jedes Mal überraschende neue Blickwinkel. Und überraschende Ergebnisse. Jedes Unternehmen tickt anders. Und darum gibt es kein Patentrezept. Aber es gibt eine Basisvorgehensweise, die für alle gleich ist, und die individuellen Erfolg verspricht. Jedenfalls schauen wir am Ende meist in lächelnde Gesichter.

Ganzheitliches Thema

Und danach?

Danach läuft es, wenn es eine verantwortliche Person gibt, die den Überblick behält. Und weil das dann auch jeder im Unternehmen weiß, kann man einmal im Jahr weitere Ziele und Maßnahmen aufsetzen, alle Informationen bündeln, sieht man, wo es hakt, kann man gegensteuern und weiterentwickeln. Ohne großen Aufwand, aber mit viel „Return“.