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Präsentationen lassen Marken von innen leben

In einem der letzten Blogbeiträge zu diesem Thema sprachen wir über die hohe Kunst, mit Präsentationen Markenerlebnisse zu schaffen. In diesem Beitrag wollen wir noch einmal einen Blick auf die Rolle von Präsentationen in der Innenkommunikation werfen. Denn tatsächlich sind es mehr Präsentationen, die in der eigenen Organisation gehalten werden, als im Außenverhältnis. Denken Sie an Entscheidungsvorlagen, Projekte, Review-Meetings, Außendiensttagungen, Bereichsmeetings und dutzende Anlässe mehr. Und jetzt kommt ein kleines Wörtchen, das etwas aussagt über ihren Stellenwert. Nämlich das Wort „nur“. Es ist ja „nur“ intern. „Nur“ für Kollegen. „Nur“ mal eben schnell für ein Infomeeting.

Interne Präsentationen

Marken leben von innen nach außen

Sie haben Ihre Markenpersönlichkeit definiert. Sie haben sich Imageziele gesetzt. Vielleicht haben Sie sogar einen Kernsatz (Slogan oder Claim) entwickelt, der Sie „auf den Punkt“ bringt. Und dann haben Sie Ihr gesamtes Kommunikationsorchester in Position gebracht, um diese Attribute über alle möglichen Kanäle im Markt, bei Ihren Kunden und Geschäftspartnern in Kopf und Herz ankommen zu lassen.

Marken und Unternehmen leben mit den Menschen, die sie repräsentieren. An den unterschiedlichsten Kontaktpunkten, vom Telefon, über Empfang, Kundentermine, Veranstaltungen, Messen oder an der Rampe bei der Warenannahme oder über den Monteur oder… All diese Menschen sind Ihre Markenbotschafter. Und das können sie nur sein, wenn Ihr Innenmarketing sie dazu in die Lage versetzt.

Also werfen Sie auch Ihre Innenkommunikation an, damit Ihre Marke in die Herzen Ihrer Mitarbeiter einzieht. Ein Instrument in diesem Orchester sind Präsentationen.

Steter Tropfen höhlt den Stein

Vergessen Sie das Wörtchen „nur“. Nutzen Sie Präsentationen, um mit Charme, einem Lächeln und steter Wiederholung die Kernattribute Ihrer Marke anfassbar zu machen. Durchdringen Sie alles mit Ihrem Claim, setzen sie ihn ein, damit er in jeder Situation spürbar wird. Begeistern Sie Ihre eigene Organisation für sich selbst.

Was gehört alles dazu?

  • Fragen Sie sich, wie sich Ihre Kernattribute auf internes Verhalten auswirken. Wie wirken sich Eigenschaften wie z.B. „kundenorientiert, sympathisch, anders als andere…“ auf interne Präsentationen aus? Wie lassen Sie Kolleginnen und Kollegen das fühlen?
  • Wenn Sie einen Claim haben, wie zieht er sich durch die Präsentation? In Anspielungen, Wording und Geschichten? Wie wird er spürbar? Wie deklinieren Sie ihn durch?
  • Was tun Sie für Ihre Mitarbeiter, um ihnen das Präsentationsleben zu erleichtern? Welche Services geben Sie ihnen an die Hand, um ihr Leben mit PowerPoint zu erleichtern? Vorgefertigte Folien, Storylines, einfache Grafiken, schnelles Anpassen an CD und CI Vorgaben, Ideenvorschläge als Rahmen… und Ihre Markenbotschaften immer schon dabei.
  • Wie leben Sie den Einsatz top-down vor? Haben Sie Ihr Management in seiner Vorbildfunktion auf Ihrer Seite? Haben Sie Ihre Erwartungshaltungen klar formuliert und geben Sie stringent Feedbacks zu Präsentationsauftritten, ganz im Sinne Ihrer Marke und Ihres Marketings?

Das Wunderbare daran ist, dass sowohl die Außenkommunikation als auch die Innenkommunikation aufeinander aufbauen und eine sich verstärkende gemeinsame Wirkung nach innen erzielen.

Wenn Sie stringent handeln, durchdeklinieren, einfordern und mit Services unterstützen, dann sind Ihre internen Präsentationsauftritte ein heller Klang in Ihrem Kommunikationsorchester, der zu einem Gesamtgenuss der Marke beitragen kann. Je nachdem, wie Sie aufgestellt sind, kann ein Konzertmeister wie z.B. eine spezialisierte Präsentationsagentur zur richtigen Begleitmusik beitragen. Aber nur, wenn sie drei Dinge mitbringt: echtes Markenverständnis, die nötigen Tools (sprich: Software) und tiefe Kompetenz zur Umsetzung.

Geben Sie Ihrem Markeninnenleben „nur“ ein klein wenig mehr Ihrer Aufmerksamkeit.