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Präsentationen lassen Marken leben

Wie immer im Leben kann man auch beim Thema Präsentationen unterscheiden in gute handwerkliche Pflicht und in mitreißende Kür leidenschaftlicher Markenarbeit.  Dazu zählen Unternehmensvorstellungen ebenso wie Akquisetermine, Ergebnis- und Projektpräsentationen oder Reden und Referate. Auch in der Innenkommunikation spielen Markenauftritte eine wichtige Rolle, dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt mehr. Heute geht es um Ihre Außenwirkung.

Gutes Handwerk ist die Basis.

Wiedererkennungswerte steigern

Bevor man über Kür spricht, muss natürlich die Pflicht erstklassig erledigt sein. Und die haben viele Unternehmen inzwischen gut im Griff.

  • Sie haben den Master programmiert und die Gestaltungsrichtlinien festgelegt, von der Titelfolie bis zu Inhaltsfolien, Farben, Positionen, Schriften, Aufzählungszeichen, Diagrammen, Tabellen und Formensprache. Alles im Corporate Design.
  • Sie haben nachgedacht über Formate, über Dateinamen, über Speicherorte, Versionen und Aktualität.
  • Sie haben eine Art Basispräsentation über das Unternehmen oder besser noch einen Präsentationsbaukasten bereitgestellt, der als Blaupause für verschiedene Anwendungsfälle gilt.
  • Als wirklich gute Handwerker berücksichtigen sie dazu noch definierte Bildwelten, Icons, Headlining und Corporate Wording.
  • Und als wirklich wirklich gute Handwerker machen sie sich Gedanken über Zielgruppenadressierungen, Strukturen, logischen Aufbau der Geschichte unter Berücksichtigung der eigenen Ziele bis hin zu einem Abschluss, der in die Zielzukunft weist, statt sich für die Aufmerksamkeit des Publikums zu bedanken.

So ist doch eigentlich alles getan, oder?

Marken wollen erlebt sein.

Genau. Hier kommen wir zur Kür. Lassen Sie Ihre Marke leben, basierend auf den von Ihnen definierten Charaktereigenschaften, Werten und Imagezielen. Und – falls Sie einen Claim haben - basierend auf einem Claim, der Ihren Markenkern auf den Punkt bringt.

Präsentationen sind wesentliche Erlebnis-Kontaktpunkte für Ihre Marke. Sie machen sie anfassbar, glaubhaft und versprühen ihren Charakter und ihre Werte. Einmal in der Aufmachung, im Wording, im Storytelling und zum anderen mit den Menschen, die sie halten. Sie arbeiten mit an der Durchdringung und Verbreitung des Markengefühls, das Sie erzeugen möchten.

Machen Sie einen kleinen Präsentations-Marken-Check.

PowerPoint ist nicht einfach nur PowerPoint. Es ist ein Vehikel für Ihre Markenarbeit.

  • Listen Sie Ihre definierten Marken-Charaktereigenschaften auf (beispielsweise: warmherzig, leidenschaftlich, einfach, schnell, kundenorientiert, anders als andere). Gleichen Sie sämtliche Eigenschaften mit dem Aufbau und den Botschaften Ihrer Präsentation ab. Beispiel:
    Kundenorientiert… Holen Sie Ihren Adressaten bereits auf der Titelfolie ab? Wie findet er sich wieder, wie sieht er, dass genau er und sonst niemand gemeint ist? Wie kann er fühlen, dass Sie kundenorientiert sind? Oder ist Ihre Titelfolie noch klassisch amtlich bestückt mit Titel, Datum, Name des Referenten oder Ihrer Firma? Denken Sie noch „Ich“ oder denken Sie „Kunde“?

    Anders als andere… Ist Ihre Präsentation wirklich anders als alle sonstigen Präsentationen? Steigen Sie vielleicht ungewöhnlich ein? Merkt man Ihnen Querdenken an? Wie steigen Sie ungewöhnlich aus? Wobei sich die Ungewöhnlichkeit natürlich immer auf Ihre Markenattribute bezieht.

    Was bedeuten die in Ihrer Corporate Identity hinterlegten Markenattribute in der Umsetzung Ihres Präsentationsauftritts?

  • Haben Sie einen Claim? Und wie zieht er sich durch die Präsentation? In Anspielungen, Wording und Geschichten? Wie wird er spürbar? 
  • Haben Sie alle Menschen auf die zu Ihren Charaktereigenschaften, Imagezielen und Werten passende Form des Präsentationsauftritts geschult? Den Trainer mit Ihrem Markenauftritt gebrieft? Sind die Geschichten klar und gleich abspielbar, die Sie erzählt haben wollen? Wie ungewöhnlich, spürbar anders, kundenorientiert oder vielleicht menschlich werden Ihre Referenten erlebt? Wie helfen Sie ihnen dabei, ihren Auftritt so gestalten zu können?
  • Hand aufs Herz: Begeistern Sie mit Ihren Präsentationsauftritten? Sehen Sie vielleicht manchmal ein Lächeln? Ein Nicken? Aufmerksame Blicke?
  • Was tun Sie im Vorfeld einer Präsentation und im Nachhinein, um die Marke erlebbar zu machen?

Dies ist nur ein kleiner Mini-Check. Aber der wäre die Pflicht, um Ihre Kür mit Schwung aufs Präsentationsparkett zu bringen. Wir machen solche Checks – etwas umfangreicher – häufig und haben damit gute Erfahrungen gemacht. Vielleicht lassen Sie diesen Marken-Check auch einfach einmal von jemandem machen, der mit einer neutralen Brille hinschaut. Ein solches Feedback kann erhellend sein.

Das Wichtigste ist aber: Seien Sie einfach unverwechselbar Sie selbst.

Nehmen Sie hier für einen Marken-Check Kontakt auf.